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Die Nazi-Justiz behauptete, die Urteile ergingen
angeblich "Im Namen des
deutschen Volkes" | Die
DDR-Justiz behauptete, die Urteile ergingen angeblich "Im
Namen des Volkes" | Die
BRD-Justiz behauptet, die Urteile ergingen angeblich "Im
Namen des Volkes" |
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Richter wurden auf Lebenszeit
ernannt. | Richter wurden auf Lebenszeit
ernannt. | Richter wurden auf
Lebenszeit ernannt. |
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Fazit:
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Es
ist Tradion, die Vorgängerjustiz als kriminell, unfähig und willkürlich
zu bezeichnen, und dann genauso weiter zu machen wie bisher. Meist
sogar mit den selben Richtern. Tatsächlich gibt es Richter, die sowohl
in der "vollksfremden Justiz" der Weimarer-Republik, der
"Unrechtsjustiz" des Dritten Reichs und der "Willkürjustiz" der DDR
bzw. der "unfähigen Justiz" der BRD tätig waren. Um
von den eigenen Mängeln in der Justiz abzulenken, macht man dann noch
eine Ausstellung über die Vorgängerjustiz. Das ist nicht sehr kreativ,
aber das Volk wird sicherlich wieder drauf reinfallen.
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Wir
brauchen endlich eine Volkswahl der Richter, sowie Richter auf Zeit. Wir
brauchen weiter eine deutlichere Trennung zwischen den Gewalten. Wir
brauchen (mindestens) eine Tonbandaufzeichnung von
Gerichtsverhandlungen. Wir brauchen deutlich
höhere Haftentschädigungen für unschuldig Inhaftierte, sowie
persönliche Haftung für Richter. Wir
brauchen wirklich unabhängige Richter, die während ihrer Dienstzeit
keine (oder nur bestimmte) Nebenbeschäftigungen nachgehen dürfen, und
ausschließlich für die rechtsprechende Gewalt tätig sein dürfen. Damit
ist in dieser Zeit auch jegliche Tätigkeit oder Mitgliedschaft in einer
Partei untersagt. Wir brauchen mehr Prozessbeobachter,
Berichterstatter über Gerichtsverhandlungen. Wir
brauchen Ankläger und Richter aus anderen Landgerichtsbezirken, die für
Anklagen und Verhandlungen gegen Statsanwälte und Richter zuständig
sind. Wir brauchen eine Mindestanzahl an
Berufsjahren als Rechtsanwälte oder Staatsanwälte bevor man Richter
werden kann. |
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