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............................... JVA Gelsenkirchen ..... | .............................................
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PORNOKNAST
PSYCHOKNAST | Presseberichte über die JVA
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Der Knast
in Gelsenkirchen ist ein ziemlich neuer Knast. Nix mit Toilette oder
Schamwand mitten im Haftraum, sondern abgetrente Nasszelle. Nix mit
einem Fensterchen in zwei Meter Höhe, sondern ein riesig großes
Fenster, aus dem man entweder auf den Sportplatz und den Frauenknast,
oder das große Freistundengelände sehen kann. Stolz ist man in dem
Knast auf die guten Sportmöglichkeiten. Sogar ein Schwimmbad, ach neh,
das Schwimmbad, dass es dort angeblich geben soll, das gibt es gar
nicht, das schwimmt nur in den Köpfen einiger Idioten.
Und genau das ist das Problem. Theorie
und Praxis, Möglichkeiten und Wirklichkeit, sind so unterschiedlich wie
kaum in einem anderen Knast. Ja, man könnte was draus machen, aber was
hat man draus gemacht? Ein Psychoknast, denn genau so bezeichnen ihn
die Knackis regelmäßig.
Theorie ist, wenn ein Sozialarbeiter
aus der JVA Düsseldorf einem Häftling sagt, er solle nicht in den
offenen Vollzug, sondern lieber nach Gelsenkirchen gehen, denn dort
gibt es sogar (angeblich) ein Schwimmbad. In Wirklichkeit lassen sich
viele Knackis lieber in die uralt Knäste nach Bochum oder Essen
verlegen, weil sie die JVA Gelsenkirchen als "Ballaburg"
bezeichnen.
Theorie ist es, wenn behauptet wird,
nach dem Foltermord in Siegburg seien mehr Beamte eingestellt worden.
In der Praxis wurden in der JVA Gelsenkirchen in den letzten Jahren 50
Mitarbeiter abgebaut.
Als Knacki kann man sich am Wochenende
schon mal auf 46 Stunden Einschluß freuen, denn der Umschluß am
Wochenende fällt häufig aus, weil der Krankenstand unter den Beamten
regelmäßig so hoch ist, dass speziell am Wochenede nicht genügend
Beamte vorhanden sind, um einen Umschluß durchzuführen. Der Psychoknast
ist halt nicht nur eine Ballaburg für Knackis, sondern auch für die
Beamten.
Bis 1990 habe ich, wie die meisten, den
Blödsinn vom freiheitlich demokratischem Rechtsstaat gelaubt. Was ich
seither erlebt habe, habe ich nur im 3. Reich, der DDR, China, Russland
und in anderen Bananen-Republiken für möglich gehalten, aber niemals in
der Bananen-Republik-D. Seit Jahren bekämpfe ich nun das Unrecht und
die Willkür in der Justiz und unter dem Beamtendumm. Dafür durfte ich
mich oft anhören, was ich doch für ein Spinner sei. Aber längst hat
sich das Blatt gewendet. Als Vorsitzender des Beamtendumm-Förderverein
und Mitglied in Betrugs- und Justizopfervereinigungen werde ich nicht
nur von anderen Geschädigten unterstützt, sondern inzwischen auch von
Richtern des AG, des LG und des OLG. Sogar von Justizvollzugsbeamten
eines AG und der JVA Gelsenkirchen und von Polizisten.
Wurden meine Aktionen anfangs
vielleicht belächelt, lacht heute keiner mehr. Tatsächlich zeigen die
in die Öffentlichkeit gelangten Vorfälle über Misshandlungen in der JVA
Gelsenkirchen und die jahrelange Pornobildaffäre, dass ich nicht Über-,
sonder höchstens noch Untertreibe. Und auch immer mehr negative
Berichte über unsere Justizmafia finden sich in der Presse. Längst ist
erkennbar, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern Methode
ist.
Die WAZ berichtet, dass ihr nach dem Bericht über
die Misshandlung
in der JVA und die versuchte Vertuschung, 80 Beschwerden über den
Psychoknast eingesandt wurden. |
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